Monatliches Archiv für März, 2007

Sex-DOK- was wirklich läuft

Indiskretionen aus Schweizer Schlafzimmern (Ein Film von Pino Aschwanden)
Das Schlafzimmer der Deutschschweiz ist neu vermessen worden. Eine aktuelle Sexstudie, an der rund 6500 Schweizerinnen und Schweizer teilnahmen, legt Erstaunliches über das Liebesleben offen. Singles sind sexuell unterversorgt. Lustlosigkeit ist bei Paaren weit verbreitet, obwohl die meisten angeben, ihren Partner fest zu lieben. Kaum jemand klagt, zu viel Sex zu haben. Dabei strotzen die Zeiten förmlich vor Lust. Ein (in-)diskreter Augenschein in Deutschschweizer Schlafzimmern…. Amormesse in Bern hin oder her, die Realität sieht offenbar ernüchternd aus – mit der Wahrheit nehmen es die Wenigsten so genau, was wiederum die jeweiligen Umfragen und Statistiken zu relativieren gilt. Auch noch die Sexualität der Leistung unterzuordnen ist wenig intelligent, Lust und Leidenschaft ist doch sehr individuell gefärbt und hängt von vielen (privaten) Faktoren ab – bin auf jeden Fall gespannt auf den DOK Film kommenden Montag, 2.04.07 um 22.20 auf Sf1

Was muss ein Chef können?

Jeder Arbeitnehmer wünscht sich einen guten Chef. Doch was macht einen angenehmen Boss überhaupt aus? Ein guter Chef in 4 Lektionen.

Motivieren, Feedback geben, Vertrauen schenken, ein Vorbild sein: Dies alles sollte ein Vorgesetzter gemäss Experten können, damit die Arbeit nicht zur Qual wird. Genau, dieser Meinung bin ich auch. Vielleicht solle ich meinem Vorgesetzten mal diesen Link schicken?! Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zitat der Woche

“wer nicht mit der Zeit geht, der wird mit der Zeit gehen”

Watch Videos Online

peekvid.jpgwer es noch nicht kennt, das Online Video Verzeichnis:
check it out, cool stuff online available ;-) (frage ist, wie lange noch?)

Make Love not War

John Cameron Mitchell zeigt in seinem zweiten Spielfilm expliziten Sex – aber hallo! Shortbus ist eine gewagte Verquickung von Sex und Politik. Und ein Angriff auf die Schmerzgrenzen des prüden Bush-Amerika. shortbus.jpg

J.C. Mitchell (Regisseur) schuf ein Porno Movie, das dank seiner Geschichte wie ein dramatisches Kino daherkommt. Mitchell zeigt sexuelle Blockaden als Symptom psychischer Verwirrungen – so offenherzig, unverkrampft und schonungslos, dass der Frilm im puritanischen USA unter Hardcore eingereiht wurde. Mit «Shortbus» macht John Cameron Mitchell aber auch ein politisches Statement. Er inszeniert Sex als Glücksversprechen und holt ihn damit aus den privaten Schlafzimmern Amerikas auf die öffentliche Leinwand. An gewissen Stellen bringt Cameron Sex und Politik gar auf eine Weise zusammen, wie es wohl noch nie auf einer Leinwand zu sehen war. In einer Szene etwa, in denen sich drei Männer in einer Art zirkulärem Blow-Job gegenseitig die Nationalhymne wahlweise in den Hintern oder in den Penis singen. Darüber hinaus verleiht Cameron der Protestparole aus den Zeiten des Vietnamkrieges neue Aktualität, indem er vorschlägt, mit «Love» statt «War» auf das Trauma von 9/11 zu reagieren. Dass er sich damit im prüden Bush-Amerika nicht beliebt macht, versteht sich von selbst. Doch der Film löste auch in Cannes äusserst kontroverse Reaktionen aus. Das Schweizer Publikum hat offenbar mehr Nerven und Humor bewiesen: «Shortbus» gewann am Zurich Film Festival den Preis als bester Nachwuchsspielfilm, ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen (aktuell in Bern und Biel im Programm).

Zu Fuss ging der Falsche

BERN – Manchmal lohnt es sich doch, den Rat des Polizisten zu befolgen. Jedenfalls dürfte sich das dieser Berner Velo-Fahrer sagen. Wenn er wieder nüchtern ist.  Am Anfang war es die normale Polizeiroutine. Gegen 17 Uhr gestern Abend kontrollierte eine Patrouille der Stadtpolizei Bern einen Velofahrer. Der Atemlufttest war klar zu hoch: über 0,8 Promille.  
Die Polizisten taten, was sie tun mussten, und verzeigten den Mann. Und machten ihm klar, dass er den weiteren Weg zu Fuss zurückzulegen und das Velo zu schieben habe. Das heisst, sie versuchten es.
Denn der Mann hatte sich nun einmal in den Sinn gesetzt, sich an diesem Abend per Velo fortzubewegen. Koste es, was es wolle. Kaum war er um die nächste Ecke gebogen, schwang er sich wieder auf seinen Drahtesel und weiter gings.
Doch das hatte böse Folgen: Der Mann war nur noch zu Schlangenlinien fähig. Und die linke und die rechte Strassenseite konnte er auch nicht mehr unterscheiden. Prompt krachte er in die Frontscheibe des entgegen kommenden Linienbusses.

Resultat: Der Velofahrer musste mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Der Buschauffeur erlitt einen Schock. Und der einzige Fahrgast, der im Bus sass, ja, der ging zu Fuss weiter…. (Quelle: Agenturmeldung) > gehört in die Kategorie: Geschichten die das Leben schrieb

Online Brainstorming!

unter die Kategorie: nützliches Tool via Internet zugänglich gehört auch dieses Teil hier

Bubbbl.us bringt folgendes:

What is it?

The simplest way to brainstorm online.

Why bubbl.us?

It’s extremely easy to use and has almost no learning curve. Our intuitive user interface lets anyone brainstorm and organize ideas without getting in the way.

Features
  • Share and work together with your friends.
  • Brainstorm without touching the mouse.
  • Display your ideas online or through email.
  • Print your work.

Anti-Brumm fürs Ohr

Bislang gibt es den MP3-Player noch nicht auf Rezept. Er scheint aber bei Tinnitus-Patienten helfen zu können. Bestimmte Frequenzen erlösen von lästigen Pfeiftönen, so berichtet die Heute Zeitung.

Der Zufall hat Wissenschaftler mal wieder auf eine interessante Spur geführt. Ein Patient, der nach einer Ohrverletzung ein Hörimplantat tragen musste, litt an einem extrem lauten Ohrgeräusch. Normalerweise wird Tinnitus-Patienten mit einem Hörgerät ein Rauschen in die Gehörgänge gespielt, um das quälende Pfeifen zu überdecken. Diese Technik wird Tinnitus-Masker genannt. Doch beim betreffenden Patienten wirkte diese Behandlung nicht, das Pfeifen in seinem Ohr war mit Frequenzen von 4000 bis 8000 Hertz so markant, dass selbst der Tinnitus-Masker versagte.

Der Ton, der das Pfeifen tilgt

Die Forscher um den Ohren-Spezialisten Fan-Gang Zeng von der University of California probierten daher verschiedene andere Frequenzmuster aus und fanden tatsächlich eine Frequenz, die den Patienten zur Ruhe kommen liess: einen pulsierenden Summton. Obwohl dieser bloss eine geringe Lautstärke besass, ging der Tinnitus bereits nach 90 Sekunden stark zurück. Mit dem neuen Zusatzgeräusch im Ohr konnte sich der Patient zum ersten Mal seit seiner Verletzung entspannen. Anders als mit Maskern und ihrem gleichmässigen aber vor allem lauten Rauschen verwenden die Forscher pulsierende Brummtöne mit Frequenzen von nur 40 bis 100 Hertz. Sie führen diese Behandlung mit einem handelsüblichen MP3-Player durch. Ein spezielles Hörgerät ist nicht notwendig.

Ton steht zum Download bereit

Trotz einer Besserung kann Tinnitus jedoch auch mit der MP3-Methode nicht geheilt werden, betonen die Hörforscher. Das Ohrgeräusch kehrt nach dem Abschalten des Tones wieder zurück. Immerhin wird aber durch die leisen Töne auf sehr schonende Weise die Wahrnehmung im Gehirn sehr positiv beeinflusst. Die Patienten nehmen die störenden Ohrgeräusche nach einer MP3-Anwendung längst nicht mehr so stark wahr. Auch wenn die Wissenschaftler noch nicht genau wissen, warum die neue Methode überhaupt wirkt, stellten sie die ersten Erfolg versprechenden Tonfrequenzen schon als MP3-Datei zum Download bereit. (Quelle: Heute, Ausgabe 5.03.07)